Worauf achten
Verschaffen Sie sich vor Vertragsabschluß einen Überblick, worauf Sie insbesondere achten sollten.

Bei kaum einer anderen Versicherung muss man zwischen so vielen Tarifen und Bedingungen wählen wie bei der privaten Unfallversicherung. Deshalb lohnt sich ein umfassender Vergleich.

 

Zunächst sollte man auf eine möglichst hohe Versicherungssummer von wenigsten 100.000 € achten. Diese Summe wird dann vom Versicherer bei maximaler Invalidität ausgezahlt. Dazu kann dann noch eine Progression vereinbart werden. Diese bewirkt, dass die Versicherungssumme fortschreitend mit dem Grad der Behinderung auf z.B. 225% ansteigt. So dass man statt der 100.000 € dann bei Totalinvalidität 225.000 € bekommt. Dies sollte jedoch nicht dazu verleiten, bei hoher Progression eine zu niedrige Versicherungssumme zu vereinbaren. Die Progression ermöglicht zwar bei Vollinvalidität eine gute Absicherung, greift jedoch erst bei höheren Invaliditätsgraden, so dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Grundversicherungssumme und Progression gefunden werden sollte.

 

Ein Vergleich zwischen den Versicherern lohnt sich auch bei den Gliedertaxen. Einige Policen enthalten z.B. besondere Gliedertaxen für bestimmte Berufsgruppen, so dass man dabei für Behinderungen, welche die Ausübung des jeweiligen Berufs besonders beeinträchtigen spezielle Konditionen erhält.

Im Regelfall zahlt der Versicherer die Leistungen wegen Invalidität erst ein Jahr nach dem Unfall, so dass zusätzliche Übergansleitungen, wie Einmalzahlungen, nötig werden können. Dies sollten Sie ebenfalls beim Vertragsabschluss beachten.

 

Von einer sog. Beitragsrückgewähr ist im Allgemeinen abzuraten. Dabei werden die Versicherungsbeiträge in einer Lebensversicherung angespart und bei Nichtinanspruchnahme der Versicherung nach einer relativ langen Zeit ausgezahlt. Allerdings ist dies meist nur mit schlechten Renditen verknüpft, fordert aber wesentlich höhere Beiträge.